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Schnitte der HL Rohre:
Die stirnseitigen Schnitte
der Rohrabmessungen 42,4 - 48,3 - 60,3 und
80-40 wurden aus Qualitätsgründen beim Schnittvorgang
und seinen Auswirkungen verändert.
Diese Rohrabmessungen haben
einen Stanzschnitt. Der Stanzschnitt verformt
die geometrische Form des Rohres an den
beiden Stirnseiten. Dies wirkt sich auf
ca. 15 mm in das Rohr hinein aus.
Diese rohen Enden sind der
Lieferzustand als Halbzeug. Durch kaltsägen
erhält man einen unbeeinflussten Querschnitt.
Die Längen der Rohre wurden
in den Toleranzen so angepasst, daß je Seite
ca. 20 mm zusätzlich zu unserer üblichen
Toleranz berücksichtigt wurden. So ist eine
Nutzlänge von 6010 mm trotz der Stanzverformungen
möglich.
Die Quadratrohr- und Rechteckrohrprofile
haben einen Kaltsägeschnitt. Das Vollprofil
hat ebenso ein rohes Stanzende.
Schliff, Oberflächenbearbeitung:
Die von uns gelieferten
Oberflächen sind nach der Hausnorm
“Oberflächen RC 3” erstellt. Wir liefern
ausschließlich nach dieser Hausnorm in Verbindung
mit den von uns bemusterten Oberflächen.
Am Edelstahlmarkt sind diverse
Oberflächen normaler DIN Profile durch diverse
Lohnbearbeitungsbetriebe erhältlich. Eine
einheitliche DIN für optische Schliffe im
Bauwesen ist leider nicht existent. Ein
Gleichsetzen des optischen Eindrucks der
von uns bearbeiteten Profile mit “handelsüblichen”
Oberflächen sollte vermieden werden.
Unsere Profile sind im Naßschliffverfahren
bearbeitet. Wir schleifen ausschließlich
für “optisch/technische Zwecke”
im Bauwesen. Einzigstes technisches
Regelwerk nach welchen unsere Schliffe erstellt
werden ist die o.g. Hausnorm welche
Gegenstand eines Kaufvertrages über unsere
Rohre wird.
Spannungen und Fittings:
Durch die Umform- und Weiterbearbeitungsprozesse
sind in den Rohren Spannungen vorhanden.
Diese Spannungen wenn durch sägen freiwerden,
verändern sich die Maße des Querschnittes
und die Nutmaße. Dies ist eine physikalische
Auswirkung die von uns nicht im Vorfeld
bemessen werden kann, da es von diversen
Faktoren des Vormaterials, der Herstelluns-
und Weiterverarbeitunsprozesse abhängt.
Wir empfehlen deshalb auch
den Einsatz von geeigneten Spannbeilagen
beim sägen, damit die Querschnitte nicht
durch spannen noch beeinträchtigt werden.
Die von uns hergestellten Spann- und Sägehilfen
sind auf das System abgestimmt.
Es ist durch den Verarbeitungsbetrieb
eine Feinanpassung der Fittings in Bezug
auf Steckbarkeit und Formanpassung vorzunehmen.
Anspitzen, anfräsen, anschleifen, Fett und
Gummihammer müssen bei Fittingsmontagen
in die Werkstatt- und Montageplanung einbezogen
werden. Die Funktionalität der Fittings
hängt stark von der Weiterverarbeitung ab.
Hierfür übernehmen wir keine Gewähr.
Berlin, Dezember 2002
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